Side-by-Side Vergleich
DeepScript vs Trint — pay-per-minute statt $60-Monatsabo
Trint ist hervorragend für Redaktionen und Studios — DeepScript ist günstiger, DSGVO-konform und ohne Seat-Lizenzen.
Trint ist seit 2014 das Tool der Wahl in Redaktionen und Medienstudios: starker kollaborativer Editor, Glossare, NLE-Integrationen (Adobe Premiere, DaVinci Resolve). Der Preispunkt — ab 60 $/Monat pro Seat — ist allerdings für die meisten Use-Cases überdimensioniert: 60 $ entspricht bei DeepScript etwa 300 Stunden Audio. Wenn du nicht jeden Tag transkribierst oder du als kleines Team budgetbewusst arbeitest, ist pay-per-minute mathematisch fast immer die bessere Wahl. Plus: DeepScript hostet in Deutschland statt auf AWS US.
Trint · gegründet 2014 · HQ UK/UStrint.com
| Dimension | DeepScript | Trint |
|---|---|---|
| Pricing-Modell | Pay-per-Minute ab 0,18 €/h | Seat-Lizenz ab 60 $/Monat |
| Datenstandort | Eigene Server, Nürnberg | AWS US-East |
| Sprachen | 99+ | 40+ |
| Kollaborativer Editor | Solo-Editor, Export zu Office | Multi-User Live-Editing |
| NLE-Plugins (Premiere, Resolve) | SRT/VTT Export | Native Plugins |
| REST API | OpenAPI 3.1 in allen Tiers | API auf Enterprise |
| MCP für AI-Agenten | Ja, Pro-Tier | Nein |
| DACH-Dialekte | Optimiert (CH/AT/DE) | Standard-Deutsch |
| Free Tier | 3 Transkriptionen ohne Kreditkarte | 7-Tage Trial (Kreditkarte) |
| Custom Vocabulary | Ja, pro Transkription | Ja, Glossare |
DeepScript ist die bessere Wahl wenn ...
- Du transkribierst unregelmäßig (Pay-per-Use schlägt Seat-Lizenz fast immer).
- Du brauchst eine echte API — auch im günstigsten Tier.
- Daten müssen die EU nicht verlassen.
- DACH-Dialekte (Schweizerdeutsch, Wienerisch) kommen häufig vor.
Trint ist die bessere Wahl wenn ...
- Du bist eine Redaktion / ein Studio und brauchst täglich Live-Editing zu mehreren.
- Adobe Premiere oder DaVinci Resolve Plugin-Integration ist Pflicht.
- Du hast bereits eine Trint-Lizenz und das Team ist eingearbeitet.
Häufige Fragen
Ab wann lohnt sich DeepScript gegenüber Trint kostentechnisch?
Sofort. Trint Starter (60 $/Monat) gibt dir 7 Stunden Audio pro Monat. Dieselben 7 Stunden kosten bei DeepScript Standard 1,26 € — also etwa 1/50 des Preises. Selbst Trint Business (~120 $) deckt nur 40 Stunden ab; bei DeepScript wären das 7,20 €. Pay-per-Use bleibt günstiger, bis du mehrere hundert Stunden pro Monat transkribierst.
Hat DeepScript einen Kollaborativen Editor wie Trint?
Nein, das ist bewusst nicht unser Fokus. DeepScript ist ein Pipeline-Tool (Upload → Transkript → Export oder API), kein Editorial-Workspace. Wenn dein Workflow Multi-User Live-Editing braucht, bleibt Trint die bessere Wahl. Für die typischen Anwendungen — Interviews, Meetings, Recherchen, Podcast-Transkripte — reicht der Solo-Editor mit Office/SRT/VTT/DOCX Export.
Wie funktioniert die NLE-Integration?
Wir exportieren SRT und VTT, die jede Schnitt-Software akzeptiert (Adobe Premiere, DaVinci Resolve, Final Cut, Avid). Was wir nicht haben sind native Premiere-Panels wie Trint. Wenn du dort live im Browser Cuts auf Basis von Transkript-Markern setzen willst, ist Trint überlegen — für Standard-Workflows (transkribieren, exportieren, in der NLE manuell platzieren) reicht DeepScript.
Wo werden meine Daten bei DeepScript vs Trint gespeichert?
DeepScript: eigene Server bei Hetzner in Nürnberg, Deutschland. Daten verlassen die EU nie. Trint: AWS US-East (Nord-Virginia). Trint bietet zwar SCCs für EU-Kunden an, aber nach Schrems II ist das für sensible Daten (Medien-Quellen, vertrauliche Interviews) kein robuster Schutz mehr.
Lieber selber ausprobieren?
Drei Transkriptionen kostenlos, ohne Kreditkarte. Daten bleiben in Deutschland. Drei Minuten von Sign-up bis fertigem Transkript.